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V O G E L G R I P P E Eine nicht zu übersehende Gefahr für unsere Katzen!!!!
H A U S A R R E S T für unsere Vierbeiner ist angesagt,
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Besonders Katzenhalter sind verunsichert: Wie gefährlich ist das Vogelgrippe-Virus H5N1 für den vierbeinigen Hausgenossen und wie groß das Risiko für die eigene Familie, wenn der Stubentiger regelmäßig tote Vögel nach Hause bringt! |
VOGELGRIPPE – DIE 10 GEBOTE1. Nicht überreagieren! Die einschlägigen Medien tendieren dazu, die Vogelgrippe und alle damit zusammenhängenden Ereignisse erheblich aufzuplustern. Lassen Sie sich von der Panikmache nicht mitreissen! 2. Beobachten. Im Internet und in den normalen Nachrichtenangeboten am TV werden regelmässig die wichtigsten und konkreten Informationen verbreitet. 3. Denken vor dem Handeln. Wer seiner/seinen Katze(n) Freigang gewährt, der sollte seine Katze(n) regelmässig und gut mit Qualitätsfutter füttern. Eine gut gefütterte Katze fängt zwar Vögel und Mäuse, frisst sie aber nicht, spielt höchstens damit. So ist die Ansteckungsgefahr lediglich sehr gering. 4. Freigangverbot. Ist nur in den Schutzzonen, also dort, wo man im 10 Kilometer-Radius tote Vögel gefunden hat, die mit dem H5N1 infiziert waren. Dort empfiehlt sich für die Dauer der möglichen Ansteckung, die Tiere im Haus/in der Wohnung zu behalten. Für diesen Fall vorsorglich Katzenclo und Kratzbaum bereit halten. 5. Kontrolle. Kontrollieren Sie Ihre Freigang-Katze(n) regelmässig. Geraten Sie nicht in Panik, wenn diese einmal wässrige Augen haben oder einmal kurz Niesen. Besonders in der kalten Jahreszeit sind Augenreizungen (wegen der trockenen Luft) und leichtere Erkältungen sehr häufig. 6. Konsultieren Sie Ihren Tierarzt. Wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Katze sei krank, konsultieren Sie den Tierarzt Ihres Vertrauens. 7. Uebertragung des H5N1 auf den Menschen. Denken Sie immer daran, dass in den asiatischen Ländern, wo sich Kinder am H5N1 angesteckt haben, die hygienischen Verhältnisse katastrophal sind. Dort leben Erwachsene, Kinder und Geflügel IM GLEICHEN RAUM zusammen! Die Ernährungsgrundlagen dieser Menschen sind schlecht und so kann denn in Einzelfällen bei ohnehin geschwächtem Immunsystem das Virus überspringen. Vergessen Sie nie, dass in GANZ EUROPA AN DER NORMALEN GRIPPE PRO JAHR CA. 50 000 MENSCHEN STERBEN! Demgegenüber sind die bislang rund 200 Menschen im übervölkerten asiatischen Raum verschwindend! 8. Sauberkeit. Die persönliche Hygiene und die Sauberkeit im Umgang mit Tieren sind A und O in Gebieten, wo das H5N1 ausgebrochen ist bei den Wildvögeln. Ziehen Sie beim nachhausekommen die Schuhe ausserhalb des Hauses/der Wohnung aus und schlüpfen Sie in bereitgestellte Hausschuhe. Waschen Sie sich regelmässig die Hände. Es schadet auch nicht, wenn Sie Ihre Ausgangsschuhe jeweilen mit einem guten Desinfektionsmittel desinfizieren (Drogerie/Apotheke). 9. Keine toten Vögel anfassen. Dieses Gebot hören Sie auch immer wieder im Radio, lesen Sie in der Zeitung und sehen Sie am TV – und Sie tun gut daran, es speziell Ihren Kindern einzuprägen! 10. Aufenthalt in den „Schutzzonen“ wenn möglich vermeiden. Wenn Sie in bereits zu Schutzzonen zählenden Wohngebieten wohnen, vermeiden Sie möglichst Spaziergänge an den Orten, wo tote Wild- oder auch Nutzvögel gefunden worden sind. Wenn Sie sich dort aufhalten müssen, SCHUHE BEI JEDER HEIMKEHR AUSSER HAUS AUSZIEHEN UND DESINFIZIEREN, immer Hausschuhe bereithalten, die mit den Ausgangsschuhen NICHT in Berührung kommen. |
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Rotterdam - Die Situation in Südostasien gleicht derzeit in beängstigender Weise der Lage im letzten Frühjahr: In Vietnam und in Thailand grassiert die Vogelgrippe wieder an Orten, wo man die Tierseuche längst ausgerottet zu haben glaubte. In Malaysia - seit August erstmalig betroffen - sorgt der Premierminister für Aufsehen, weil er den Medien vorschreibt, möglichst nicht über die Tiererkrankung im eigenen Land zu berichten. Und die chinesische Regierung muss - als hätte sie nichts dazugelernt - erneut von internationalen Organisationen gedrängt werden, doch endlich mit konkreten Daten über die Häufigkeit der berüchtigten H5N1-Variante bei Schweinen herauszurücken. Es hatte nämlich ein Wissenschaftler bei einem Kongress en passant über den Nachweis des Killervirus bei Hausschweinen in mehreren chinesischen Provinzen berichtet. |
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In dieses Szenario platzt wie eine Bombe der Bericht niederländischer Virologen, der heute im Wissenschaftsjournal "Science" nachzulesen ist. Die Forscher um Thijs Kuiken vom Virologischen Institut der Erasmus-Universität in Rotterdam zeigen, dass sich Katzen nicht nur mit dem Vogelgrippevirus infizieren lassen, sondern daran auch schwer erkranken können. Die Forscher hatten drei Katzen über die Atemwege mit dem Influenza-A-Virus infiziert. Eine Katze verstarb nach sechs Tagen, die anderen zeigten die typischen Symptome einer virusbedingten Lungenentzündung. Durch eine Gewebeuntersuchung nach der Obduktion konnte zudem nachgewiesen werden, dass die Lungenentzündung durch die H5N1-Variante bedingt war - und nicht etwa durch ein anderes Influenzavirus, das zufällig in die Lunge des Tieres hätte geraten sein können. Noch beunruhigender sind zwei andere Beobachtungen der Rotterdamer Virologen. Künstlich mit H5N1 infizierte Katzen steckten gesunde Katzen an, wenn man die Tiere in engen Kontakt brachte. Wurden gesunde Katzen mit rohem Hühnerfleisch gefüttert, die mit H5N1 infiziert worden waren, bekamen die Tiere eine Lungenentzündung. Die Forscher schließen daraus, dass Katzen entgegen allen bisherigen Annahmen für eine Infektion mit dem Virus empfänglich sind, und - da sie die gefährlichen Erreger über ihre Atemwege ausscheiden - H5N1 auch auf den Menschen übertragen können. Unklar ist, warum bislang niemandem aufgefallen ist, dass auf Bauernhöfen in Südostasien auch Katzen krank wurden, als zum Höhepunkt der Vogelgrippeepidemie im Frühjahr jede Woche mehrere Millionen Hühner und Enten notgeschlachtet wurden. Denn wenn Katzen wirklich so empfänglich für H5N1 sind, wie es die Experimente aus Rotterdam vermuten lassen, hätten reihenweise auch Katzen sterben müssen. Möglicherweise waren die lokalen Veterinäre so mit dem Eindämmen der Geflügelseuche beschäftigt, dass an den Gedanken, auch andere Tierarten könnten Überträger des Vogelgrippevirus sein, kein Gedanke verschwendet wurde. Dafür spricht, dass der Nachweis des Influenza-A-Virus bei Schweinen nur zeitverzögert gelungen war, obwohl seit langem bekannt ist, dass diese Tierart grundsätzlich von Influenza-A-Viren befallen werden kann und als eine Art "Mixbecher" für die Entstehung von neuen noch gefährlicheren Mutanten dient. Bislang wurden zwei Hypothesen angeführt, um das Wiederausbrechen der Vogelgrippe in China, Vietnam und Thailand zu erklären, nachdem im Frühjahr quasi die gesamte Geflügelpopulation getötet worden war. Die erste Vermutung geht dahin, dass Zugvögel H5N1 aus Gebieten eingeschleppt haben, in denen der Erreger nach wie vor bei Wildvögeln zirkuliert. Wahrscheinlicher schien jedoch, dass krimineller Geflügelschmuggel, der in Südostasien Tradition hat, die bisherigen Bekämpfungsmaßnahmen zunichte gemacht hat. Die Ergebnisse aus Rotterdam lassen allerdings nun eine dritte Erklärungsmöglichkeit zu: Hauskatzen sind ebenfalls ein Reservoir für den Erreger, und Tiere, die eine Infektion mit H5N1 überlebt haben, übertragen das Influenzavirus ihrerseits auf inzwischen auf den Farmen neu angezüchtete Geflügelpopulationen. |
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Marcel Falk vom Bundesamt für Veterinärwesen bestätigt die Angst der Katzenfreunde: «Rund 80 Prozent der Anfragen auf unserer Hotline drehen sich um das Thema Büsi.» Das Bundesamt rät zum «Robidog-Prinzip», wenn die Katze mit einem Vogel im Maul heimkommt. «Den Kadaver mit einem umgestülpten Sack aufnehmen, verknoten und in den Müll werfen. Nicht vergessen: Sofort Hände waschen.» Generell gilt in diesen Tagen: Nie ein totes Tier mit blossen Händen berühren! Müssen alle 825 000 in der Schweiz lebenden Büsi unter Hausarrest, wenn die Vogelgrippe die Schweiz erreicht? Christian Griot: «Es gibt keinen Hinweis, dass sich Katzen etwa durch infizierte Spatzen angesteckt haben. Eine Katze, die Auslauf gewohnt ist, sollte man jetzt nicht unnötigerweise einsperren.» Doch wenn kleine Wildvögel in der Schweiz an Vogelgrippe erkranken, wird es ernst, meint die Tierschützerin Susy Utzinger (36): «Dann heisst das Stubenarrest für den Wohnzimmerpanter.» Jeder Kompromiss könnte tödlich sein
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