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sondern
auch von ganz anderen Dingen, z.B.
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von
der Zuwendung und der Zärtlichkeit, die Sie Ihrer/Ihren Katze(n)
zuteil werden lassen
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von
der Zeit, die Sie Ihrem/Ihren Tier(en) t ä g l i c h
zum gemeinsamen Spiel widmen
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von
den Möglichkeiten, herumzutoben, alle Räume mitbewohnen zu
dürfen, die Sie auch bewohnen
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von
der Möglichkeit, Kratzbäume zum bewohnen, zu beklettern für
Ihre Katze(n) zu offerieren
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zu
tolerieren, dass Ihre Katze(n) auch Ihre Möbel zum besteigen
verwenden
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zu
tolerieren, dass Ihre Katze(n) auch dort schlafen wollen, wo Sie
schlafen, im Bett – keine Katze schläft eine ganze Nacht lang
nur an einer Stelle, sie wechselt nachts viele Male den
Schlafplatz, wie auch tagsüber
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zu
tolerieren, dass Ihre Katze(n) NACHTAKTIV ist/sind – manchmal
haben Katzen nämlich Lust, mitten in der Nacht den
Tischtennisball herumzuwerfen, die Maus mit dem Glöckchen in die
Luft zu hauen und Sie mit dem Bimmeln aufzuwecken, manchmal sind
auch Sie „Spielobjekt“ – dann nämlich, wenn Ihr Zeh aus dem
Bett schaut, sich bewegt und dann die Katze zum Fangen einlädt.
Es interessiert die Katze dann nicht, dass Sie jaulend aus dem
Bett schiessen – aber schimpfen ist hier NICHT angesagt. Ihre
Katze weiss nämlich nicht, dass Sie schlafen und in diesem Moment
nicht mit ihr spielen wollen – sie hält das für Animation!
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Auch
vom katzensicher eingegitterten Balkon kann ihre Katze (können
Ihre Katzen) nur profitieren – 99% aller Katzen genügt der
Balkon völlig für den „Freilauf“ – schon ein sauber
eingegittertes Fenster mit einem verbreiterten Sims, auf den man
sich setzen und vom sicheren Hort zuschauen kann, was auf der
Strasse unten so alles geschieht, macht Freude. Katzen sehen gerne
aus dem Fenster – das hat überhaupt nichts mit der oftmals
beschriebenen „Sehnsucht nach draussen“ zu tun, sondern mit
der für Katzen sprichwörtlichen NEUGIERDE, alles zu beobachten,
was sich bewegt, also auch die Menschen, Autos, Velofahrer etc.
vor dem Fenster!
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Sogar
wildgeborene Katzen gewöhnen sich völlig problemlos an ein Leben
in der Wohnung oder im Haus ohne Freigang – wichtig ist in jedem
Fall, den Geschlechtstrieb durch Kastration/Sterilisation zu
unterbinden – dieser ist AUCH verantwortlich für Unruhe
und den Drang nach draussen für die Suche eines
Geschlechtspartners!
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GESELLSCHAFT
ist in jedem Falle das Wichtigste für Ihre Katze – sie braucht
einen Spielkameraden! Wenn Sie dieses Amt nicht übernehmen
können, weil Sie arbeitstätig sind, sollten Sie in jedem Falle
zwei oder mehr Katzen halten. Wenn man zu zweien und mehr spielen
kann, kommt keine Langeweile auf, man hat Spass am Leben und –
keine Katze ist zum Alleinsein geboren!
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Last
but not least: der regelmässige Gang zum Tierarzt Ihres
Vertrauens ist so wichtig, wie Ihr jährlicher Gesundheitscheck.
Hier geht es nicht um die Impfungen, diese können, wenn die
Grundimmunisierung einmal erfolgt ist und Ihre Tiere die erste
Nachimpfung erhalten haben, nur noch rund alle drei Jahre nötig,
da alle Impfstoffe erheblich länger immunisieren, als nur das
berühmte Jahr. Demgegenüber empfiehlt sich aber für Ihre Tiere
der jährliche Gesundheitscheck genau so, wie für Sie!
Wenn
Sie die genannten „Grundregeln“ für die Katzenhaltung befolgen, so
werden Sie in jedem Falle immer zufriedene, glückliche Wohnungs-
respektive Hauskatzen haben und Sie werden das Märchen vom Freilauf
sehr schnell vergessen, denn im Freien lauert in der heutigen Zeit nicht
nur die Gefahr des Überfahren werdens, es gibt gewalttätige
Jugendliche, denen es Spass macht, Tiere zu quälen und zu töten, es
gibt Menschen, die Katzen einfangen, um sie zu essen und das Fell zu
verkaufen, es gibt Menschen, die professionell freilaufende Katzen
einsammeln, weil es nach ihrer Meinung „zu viele Katzen gibt“ –
auch diese „zu vielen Katzen“ erleiden ein schlimmes Schicksal, sie
werden oftmals tot geprügelt und dann im Mist „entsorgt“, viele
Vogelschützer sind Katzenhasser und stellen freilaufenden Katzen mit
dem Luftgewehr nach, nicht alle von ihnen sind gute Schützen und so
verenden die angeschossenen Katzen oftmals elendiglich und erleiden
Qualen, bevor sie der Tod erlöst.
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