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Wie katzensicher ist Ihre Wohnung??? |
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Alle
Jahre wieder geschehen alle möglichen Unfälle mit Katzen innerhalb von
Wohnungen und Häusern, die eigentlich vermeidbar wären. Hier nochmals
die wichtigsten Dinge: KIPPFENSTERSind
Todesfallen für Katzen! Nicht nur halbwüchsige Tiere geraten
vorwiegend in die tödliche Zange der meist metallischen Rahmen und
Fensterfassungen, es sind auch die „erfahrenen“, erwachsenen Katzen,
die, wenn man sie nicht sofort aus der Kippfensterzange befreit, darin
elendiglich umkommen durch Schneidverletzungen (Weichteile, wie Bauch,
Hals etc.) oder Rippenquetschungen und –brüche, bei welchen nur allzu
oft sich dann die Lungen mit Blut füllen und die betroffenen Tiere
einen langsamen und qualvollen Tod sterben. DIES
IST ZU VERMEIDEN, wenn Sie Ihre Kippfenster mit den handelsüblichen
Seitengittern versehen, die man zudem nicht schrauben muss, es gibt sie
auch zum Kleben!! Verantwortungsvolle Katzenhalter schützen ihre
Kippfenster mit Schutzgittern !! PLASTIKSÄCKEWerden
oft für verspielte Katzen zur Todesfalle, die Statistik sagt, dass
allein in der Schweiz im letzten Jahr rund 1000 (!) Katzen (die
Dunkelziffer liegt wesentlich höher...) in Plastiksäcken erstickt
sind. Lassen Sie also nie eine leere Plastiktüte liegen, wenn Sie den
Spielen Ihres Kätzchens nicht zusehen können. Entfernen Sie nach allfälligen
Spielen mit der Plastiktüte diese sofort, wenn Sie einen Raum
verlassen! SPITZE STUHL- ODER MÖBELAUFSÄTZEHaben
schon oftmals zu lebensgefährlichen Verletzungen von Katzen geführt.
Nicht alle Katzen sind Spitzenkletterer! Es gibt unter den Katzen genau
so viele Klettertolpatsche, wie Klettermeister. Stellen Sie Stühle mit
spitzen Lehnenenden so, dass Ihre Katze nicht darauf fällt, falls sie
von einem Schrank, der Wohnwand oder sonst von einem hochgelegenen,
erkletterten Ort herunterfällt! Achten Sie darauf, dass tiefergelegene
Möbel mit Spitzen – auch Kerzenständer ohne Kerzen mit Metallspitzen
– nicht in der allfälligen Fall-Linie Ihrer Kletterkatzen liegen. GIFTIGE PFLANZEN / DÜNGEMITTELVerzichten
Sie in Ihrer Wohnung/Ihrem Haus auf für Katzen giftige Pflanzen (Philodendron,
Weihnachts-Stern, Dieffenbachia, Ficus, Efeu, Begonien etc.– in
Katzenhandbüchern gibt es ausführliche Listen) wenn Ihre Katze gerne
knabbert. Stellen Sie ihr dafür regelmässig Katzengras – frisches!!
– hin. Das muss aber nicht heissen, dass Ihre Katze dann die anderen
Pflanzen in Ruhe lässt. Hängen Sie notfalls Ihre Pflanzen für Ihre
Katzen unerreichbar an die Decke oder an freie Wände. Lassen Sie
JEGLICHE Düngemittel weg oder nehmen Sie feste, in die Erde
einsteckbare Dünger. Giessen Sie so, dass in den Wasserauffangschalen
unter den Töpfen kein Wasser ausfliesst. Unsere Katzen lieben es,
Wasser aus den Untertellern der Pflanzen zu trinken! Vergiftungen
durch Pflanzen oder Düngemittel führen in den meisten Fällen Fällen
zum Tod, wenn wir nicht sofort handeln. Bei
Vergiftungserscheinungen (torkelnder Gang, kleine Pupillen und
ruckartige Kopfbewegungen der Katze, Krämpfe ähnlich Epilepsie etc.)
SOFORT ZUM TIERARZT, eventuell kann durch Auspumpen des Magens und
Infusions-Ausschwemmtherapie das Leben eines solcherart vergifteten
Tieres gerettet werden. KERZEN = BRANDGEFAHRLassen
Sie nie unbeaufsichtigt eine Kerze auf einem Tisch, Kerzenständer oder
irgend einem Möbel stehen. Die Katze kennt die Gefahr einer brennenden
Kerze nicht! Kerzenlicht ist wunderschön – aber nie ohne
menschliche Aufsicht. Viele Wohnungsbrände sind durch Kerzen, die das
Fell einer Katze angesteckt oder von Katzen umgeworfen worden sind,
entstanden. Möbel sind ersetzbar, aber LEBEN IST UNERSETZLICH – auch
das der Katze!! BODENBELÄGESollten
grundsätzlich nicht rutschig sein. Ihre Katze kennt die Rutschgefahr
nicht. Wenn sie um die Ecke wetzt, um ihr Spielzeug zu erhaschen, kann
sie sich durch Rutschen schwer verletzen. Nicht selten sind SCHÄDELBRÜCHE
DIE FOLGEN des unkontrollierten Rutschens. Da helfen selbst die schärfsten
Krallen nicht, um zu bremsen! Legen Sie lieber Teppiche aus, so
vermeiden Sie Verletzungen der Tiere. SPIELZEUG
„Glugger“
(Murmeln), Büroklammern, Flaschendeckeli oder andere Kleinteile sind
KEIN SPIELZEUG!! Selbst
im Tierhandel gibt es gefährliches Spielzeug für die Katze. Prüfen
Sie Fellmäuse und entfernen Sie allfällige Kunststoffäugli und
–Nasen von den Mäusen – das stört das Empfinden der Katze nicht,
aber es bewahrt sie vor dem Verschlucken von für sie gefährlichen
Kleinteilen! Auch Hosen-, Mantel- oder Blousenknöpfe sollten Sie sofort
versorgen, wenn Sie sie abreissen – oder wenn sie Ihnen von einem
„Katzenspezialisten“ abmontiert werden. Oftmals können verschluckte
Dinge nur durch eine Operation entfernt werden. Oftmals aber bemerkt der
Mensch zu spät, dass seiner Katze etwas fehlt, respektive, dass ihre
„Krankheit“ mit verschluckten Gegenständen zu tun hat, dann kann
auch der Tierarzt nicht mehr helfen! Versorgen
Sie Ihre Handarbeiten
sofort, denn
auch Wollfäden und Nähnadeln sind eine akute Gefahr für Ihren
Stubentiger! Auf
heisse Herdplatten
gehören immer Töpfe
gestellt! MEDIKAMENTEGehören
samt und sonders in den Medikamentenkasten – was Ihnen nützt, kann
Ihre Katze töten, wenn sie es erwischt! In internationalen Statistiken
wurde errechnet, dass 21,5% (!!) aller plötzlichen Todesfälle bei
haustieren auf die Einnahme von Medikamenten für den menschlichen
gebrauch zurückzuführen sind. Dies ist eine erschreckend hohe Zahl und
sollte uns dazu motivieren, nie ein Medikament, das wir einnehmen müssen,
herumliegen zu lassen, nicht einmal eine „harmlose Kopfwehtablette“
– schon diese kann qualvollen Tod für Ihr Haustier bedeuten!!! PUTZMITTELSind
in den meisten Fällen giftig für Ihre Katze. Lassen Sie daher nie eine
Flasche/eine Schachtel offen stehen. (siehe auch „Putzen
kann gefährlich sein“) Ihr
Grillanzünder
für den Gartengrill ist tödlich für Ihre Katze! Sofort versorgen nach
Gebrauch! OFFENE TÜRENNicht
nur von Zimmern, sondern auch von Waschmaschinen, Schwingmaschinen,
Tumblern, Geschirrwaschmaschinen etc. verleiten neugierige Katzen zum
Einstieg. Wenn Sie einmal vergessen haben, die Waschmaschinenklappe zu
schliessen, prüfen Sie, bevor Sie die Waschmaschine anlassen, ob nicht
Ihre Katze es sich in der schmutzigen Wäsche bequem gemacht hat –
Katzen tun das mit Wonne!! Wenn
Sie in verschiedenen Zimmern Fenster zum Lüften offen haben, sollten
Sie Ihre Zimmertüren mit einem STEIN oder mit einem TÜRSTOPPER
sichern, damit nicht einem Ihre Katze oder deren Schwanz in der
zuschnappenden Türe eingeklemmt werden! Copyright
RUE
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